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Familienstellen –

Systemische Aufstellungsarbeit

 

Manchmal tragen wir Geschichten in uns, die nicht unsere eigenen sind.

Wir alle sind Teil eines Familiensystems. Unsere Herkunft, die Erfahrungen unserer Eltern und Großeltern, unausgesprochene Gefühle und familiäre Prägungen können beeinflussen, wie wir heute denken, fühlen und handeln.Manchmal begegnen uns immer wieder ähnliche Herausforderungen. Wir geraten in dieselben Beziehungsmuster, fühlen uns für andere verantwortlich, erleben innere Konflikte oder spüren eine Schwere, die wir uns nicht richtig erklären können.

 

Doch was wäre, wenn wir beginnen, diese Zusammenhänge aus einer anderen Perspektive zu betrachten?

 

Was ist Familienstellen?

Das Familienstellen ist eine Form der systemischen Aufstellungsarbeit, bei der persönliche Themen, Beziehungen und familiäre Verstrickungen sichtbar und erfahrbar gemacht werden können.Mithilfe von Stellvertreterinnen und Stellvertretern werden Menschen oder Aspekte eines Familiensystems im Raum aufgestellt. Durch ihre Positionen, Wahrnehmungen und die entstehenden Dynamiken können sich neue Blickwinkel auf ein Anliegen eröffnen.Dabei geht es nicht darum, Schuldige zu finden oder die Vergangenheit zu verändern.Vielmehr schaffen wir einen geschützten Raum, in dem das, was bisher vielleicht keinen Platz hatte, wahrgenommen und betrachtet werden darf.

 

Es darf sichtbar werden, was gesehen werden möchte.

 

Welche Themen dürfen sich zeigen?

Jedes Anliegen ist willkommen. Häufig geht es um:

 

* Wiederkehrende Beziehungs- und Verhaltensmuster

* Konflikte innerhalb der Familie oder Partnerschaft

* Die Beziehung zu Mutter, Vater oder den eigenen Kindern

* Gefühle von Schuld, Verantwortung oder fehlender Zugehörigkeit

* Innere Blockaden und belastende Glaubenssätze

* Schwierige Entscheidungen und persönliche Veränderungen

* Familiäre Prägungen und übernommene Rollen

* Den Wunsch, den eigenen Platz im Leben zu finden

 

Nicht immer braucht es ein klar formuliertes Problem. Manchmal genügt das Gefühl, dass etwas im eigenen Leben angeschaut oder verändert werden möchte.

 

Wie läuft eine Familienaufstellung ab?

 

Zu Beginn nehmen wir uns Zeit für dein persönliches Anliegen. Gemeinsam schauen wir, welches Thema dich beschäftigt und was du dir von der Aufstellung wünschst. Anschließend wählst du aus der Gruppe Stellvertreterinnen und Stellvertreter aus, die bestimmte Personen oder Aspekte deines Anliegens repräsentieren. Diese werden intuitiv im Raum positioniert.

Durch das entstehende Bild, die Wahrnehmungen der Beteiligten und meine achtsame Begleitung können neue Perspektiven und mögliche Zusammenhänge sichtbar werden. Im weiteren Verlauf können Positionen verändert, Gefühle ausgesprochen und neue Sichtweisen erprobt werden. Dabei geschieht nichts unter Druck.

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Teilnahme ohne eigenes Anliegen

Du kannst auch ohne eigenes Anliegen an einer Familienaufstellung teilnehmen. Als Stellvertreterin oder Stellvertreter wirst du Teil einer Aufstellung und kannst die systemische Arbeit aus einer anderen Perspektive kennenlernen. Auch das bloße Dabeisein und Beobachten kann zum Nachdenken anregen und neue Impulse für das eigene Leben geben.

Du benötigst keinerlei Vorkenntnisse.

 

Organisatorisches

Dauer: ca. 3,5 Stunden

Eigene Aufstellung mit persönlichem Anliegen: 100 €

Teilnahme ohne eigenes Anliegen: 5 €

Tee, Wasser und kleine Snacks stehen für dich bereit.

 

Hinweis: Systemische Familienaufstellungen dienen der persönlichen Selbsterfahrung und Reflexion. Sie ersetzen keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Die während einer Aufstellung entstehenden Bilder und Wahrnehmungen sind subjektiv und stellen keine gesicherten Aussagen über andere Personen oder vergangene Ereignisse dar.

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